SIBO-Spendenaktion: Riding with SIBO und reizdarmSOS

SIBO-Spendenaktion: Riding with SIBO und reizdarmSOS

Mit dem Gravelbike für mehr Aufmerksamkeit, Forschung und Unterstützung

Eine Fahrradreise von Deutschland nach Portugal, ein persönlicher Erfahrungsbericht und ein konkretes Ziel: Mit der SIBO-Spendenaktion „Riding with SIBO“ möchte Marc Beckers auf SIBO und IMO aufmerksam machen, die Forschung zum Dünndarmmikrobiom unterstützen und Betroffenen Zugang zu hilfreichen Angeboten ermöglichen. reizdarmSOS begleitet die Aktion als Partner.

Am 20. September 2026 startet Marc seine erste Tour am Bodensee. Von dort fährt er durch die Schweiz, Frankreich und Spanien bis nach Lissabon. Die Reise soll etwa vier bis fünf Wochen dauern. Über Instagram und YouTube möchte er regelmäßig von unterwegs berichten – über die Strecke, die sportliche Herausforderung und darüber, wie sich eine solche Reise mit chronischen Verdauungsbeschwerden bewältigen lässt.

Was ist „Riding with SIBO“?

„Riding with SIBO“ ist eine von Marc Beckers ins Leben gerufene Spenden- und Aufklärungsaktion. Marc ist 35 Jahre alt, hat Sportwissenschaften studiert und lebt seit mehreren Jahren mit SIBO beziehungsweise IMO sowie weiteren gesundheitlichen Einschränkungen. 

Die Idee für das Projekt entstand aus seiner eigenen Erfahrung. Durch seine Erkrankung haben sich Alltag, Leistungsfähigkeit und sportliche Möglichkeiten deutlich verändert. Das Radfahren ist für ihn dennoch eine wichtige Möglichkeit geblieben, aktiv zu sein und ein Stück Selbstbestimmung zu bewahren.

Diese persönliche Verbindung bildet den Ausgangspunkt der Aktion. Marc möchte zeigen, dass hinter einer Diagnose nicht nur medizinische Begriffe stehen, sondern konkrete Alltagssituationen: die Suche nach verträglichem Essen, die Planung von Toilettenpausen, der Umgang mit Erschöpfung und die Frage, wie viel Belastung der eigene Körper an einem bestimmten Tag zulässt.

Dabei geht es nicht um ein Versprechen, eine Erkrankung durch Willenskraft oder Sport zu überwinden. Die Tour soll vielmehr sichtbar machen, wie unterschiedlich ein Leben mit SIBO oder IMO aussehen kann und warum mehr Wissen und Forschung notwendig sind.

SIBO und IMO: Was steckt dahinter?

SIBO steht für Small Intestinal Bacterial Overgrowth und bezeichnet eine bakterielle Übervermehrung im Dünndarm. IMO bedeutet Intestinal Methanogen Overgrowth. Bei IMO spielen methanbildende Archaeen eine Rolle.

Mögliche Beschwerden sind unter anderem:

  • Blähungen und ein aufgeblähter Bauch

  • Bauchschmerzen oder Völlegefühl

  • Durchfall, Verstopfung oder wechselnde Stuhlgewohnheiten

  • Übelkeit

  • Müdigkeit und eingeschränkte Belastbarkeit

Diese Beschwerden sind jedoch nicht spezifisch für SIBO oder IMO. Sie können viele verschiedene Ursachen haben. Deshalb sollte die Abklärung immer individuell und fachlich begleitet erfolgen. Ein Atemtest kann dabei ein diagnostischer Baustein sein, ersetzt aber keine ärztliche Beurteilung.

Auch wissenschaftlich sind noch viele Fragen offen. Welche Mikroorganismen im Dünndarm vorkommen, wie sie mit dem menschlichen Körper interagieren und welche Bedeutung sie bei Gesundheit und Erkrankung haben, ist noch nicht vollständig geklärt. Die SIBO-Spendenaktion möchte dazu beitragen, dass diese Themen mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Wofür sollen die Spenden eingesetzt werden?

Nach dem Konzept von „Riding with SIBO“ sollen die eingehenden Spenden zwei Bereichen zugutekommen: der Forschung und der unmittelbaren Unterstützung von Betroffenen.

Unterstützung der SIBO-Forschung

Ein Teil der Spenden ist für die SIBOme-Studie vorgesehen, an der die Medizinische Universität Graz und die Johannes Kepler Universität Linz beteiligt sind. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fragen zum Dünndarmmikrobiom und zu methanbildenden Archaeen.

Die Forschungsarbeiten beschäftigen sich beispielsweise damit,

  • welche Mikroorganismen im Dünndarm vorkommen,

  • wie sich das Dünndarmmikrobiom bei Gesundheit und Erkrankung unterscheidet,

  • welche Rolle Archaeen bei IMO spielen,

  • und wie Mikrobiom, Ernährung, Immunsystem und weitere Gesundheitsfaktoren zusammenhängen.

Weitere Informationen zur SIBOme-Studie findest du bei der Johannes Kepler Universität Linz und bei der Medizinischen Universität Graz.

Unterstützung für Betroffene

Der andere Teil der Spenden soll Menschen mit SIBO oder IMO unmittelbar zugutekommen. Dafür kooperiert Marc mit verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen Darmgesundheit, Diagnostik und Beratung - unter anderem auch mit uns - reizdarmSOS.

Je nach Höhe der Spendensumme und den verfügbaren Kontingenten können beispielsweise Atemtests, ausgewählte Produkte oder weitere Leistungen kostenlos beziehungsweise vergünstigt angeboten werden. Die Vergabe erfolgt nach den Bedingungen der jeweiligen Partner und ist abhängig von der verfügbaren Menge.

reizdarmSOS unterstützt die SIBO-Spendenaktion

Wir von reizdarmSOS unterstützen „Riding with SIBO“, weil die Aktion ein Thema sichtbar macht, das viele Menschen aus eigener Erfahrung kennen: belastende Verdauungsbeschwerden und die oft schwierige Suche nach einer passenden medizinischen Einordnung.

Hier findest du unsere SIBO-Atemtests und Testangebote.

Was sollte ich vor einem SIBO-Atemtest beachten?

Welcher Atemtest geeignet ist, hängt unter anderem von der Fragestellung und der fachlichen Empfehlung ab. Vor der Durchführung solltest du die jeweiligen Vorbereitungshinweise genau beachten. Die Ergebnisse sollten nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit deinen Beschwerden und weiteren Befunden fachkundig eingeordnet werden.

Bei starken, neu auftretenden oder anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Ein Atemtest ist kein Ersatz für eine Untersuchung und stellt für sich allein keine vollständige Diagnose dar.

Warum mehr Aufmerksamkeit für SIBO und IMO wichtig ist

Chronische Verdauungsbeschwerden sind häufig nicht unmittelbar sichtbar. Trotzdem können sie den Alltag stark bestimmen: beim Essen, auf der Arbeit, im Studium, beim Sport und auf Reisen. Viele Betroffene müssen ihre Energie sorgfältig einteilen und Aktivitäten kurzfristig an ihre körperliche Verfassung anpassen.

Eine öffentliche Auseinandersetzung mit SIBO und IMO kann dabei helfen,

  • Erfahrungswissen sichtbar zu machen,

  • die Kommunikation über Verdauungsbeschwerden zu erleichtern,

  • seriöse Informationen besser auffindbar zu machen,

  • offene Forschungsfragen stärker in den Mittelpunkt zu rücken,

  • und Betroffene auf mögliche Anlaufstellen aufmerksam zu machen.

Dabei ist eine sachliche Einordnung entscheidend. Nicht jede Beschwerde hat dieselbe Ursache, und nicht jede Behandlung ist für alle Menschen geeignet. Genau deshalb braucht es Forschung, individuelle Diagnostik und eine verantwortungsvolle Beratung.

So kannst du Marc unterstützen

Die erste Tour startet am 20. September 2026 am Bodensee. Marc berichtet über den Verlauf der Reise auf Instagram und über seinen YouTube-Kanal.

Du kannst die Aktion unterstützen, indem du

  • Marc auf Instagram folgst,

  • seine Beiträge und Videos teilst,

  • dich über die Spendenmöglichkeiten informierst,

  • die SIBO-Spendenaktion in deinem Umfeld bekannt machst,

  • oder den Rabattcode RidingwithSIBO20 bei einem passenden Atemtest nutzt.

Weitere Informationen zum Projekt findest du auf ridingwithsibo.com.

Häufige Fragen zur SIBO-Spendenaktion

Was ist die SIBO-Spendenaktion „Riding with SIBO“?

„Riding with SIBO“ ist eine Spenden- und Aufklärungsaktion von Marc Beckers. Er fährt mit dem Gravelbike durch Europa, berichtet über seine Erfahrungen mit SIBO und IMO und sammelt Aufmerksamkeit und Spenden für Forschung und Betroffenenhilfe.

Wann startet die Fahrradreise?

Die erste Tour startet am 20. September 2026 am Bodensee und führt über die Schweiz, Frankreich und Spanien nach Lissabon.

Wofür werden die Spenden verwendet?

Nach Angaben des Projekts sollen die Spenden je zur Hälfte für Forschungsarbeiten zur SIBOme-Studie und für Unterstützungsangebote für Betroffene eingesetzt werden. Die konkrete Verwendung hängt von der Projektabwicklung und den jeweiligen Partnerkontingenten ab.

Was ist der Unterschied zwischen SIBO und IMO?

Bei SIBO geht es um eine bakterielle Übervermehrung im Dünndarm. Bei IMO stehen methanbildende Archaeen im Mittelpunkt. Die Beschwerden können sich überschneiden, die diagnostische und therapeutische Einordnung ist jedoch nicht identisch.

Kann ich einen SIBO-Atemtest ohne medizinische Beratung durchführen?

Ein Atemtest kann ein Bestandteil einer Abklärung sein. Die Auswahl des Tests, die Vorbereitung und die Interpretation der Ergebnisse sollten fachlich begleitet werden. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden solltest du dich ärztlich untersuchen lassen.

Unser Fazit

„Riding with SIBO“ verbindet eine persönliche Geschichte mit einem öffentlichen Anliegen: mehr Aufmerksamkeit für SIBO und IMO, mehr Forschung zum Dünndarmmikrobiom und konkrete Unterstützung für Betroffene.

Wir freuen uns, Marc bei seiner ersten Tour begleiten zu dürfen, und wünschen ihm eine sichere Fahrt, gute Bedingungen und viele Menschen, die seine Botschaft weitertragen.

Du möchtest bei der SIBO Reise auch begleitet werden? 

Wie weit bist du denn schon gekommen? Bist du noch ganz am Anfang und benötigst einen SIBO-Test? Dann bestell ihn dir direkt bei uns auf der Webseite. Du hast ein positives Ergebnis und weisst nicht weiter? Dann buch dir gerne eine SIBO-Beratung bei einer unserer Expert:innen.  

Du weiß gar nicht, an welcher Steller deiner Reise du stehst? Dann buche dir einen kostenlosen 10 Minuten Telefontermin und wir schauen, wie der Weg für dich aussehen kann. 

 

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag wurde von reizdarmSOS erstellt und beruht auf den Angaben des Projekts „Riding with SIBO“. 

Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnostik oder Behandlung. Bei Beschwerden oder gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

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